Was wir beim Umbau von vierzig Websites auf Headless gelernt haben
Vier Jahre, vierzig Migrationen und eine kurze Liste von Dingen, die wir jedes Mal anders machen würden.
Vier Jahre, vierzig Migrationen. Headless war fast immer die richtige Entscheidung — und fast jedes Projekt lief in dieselben drei Wände.
Der Editor ist das Produkt
Teams erleben ein CMS nicht über seine API, sondern über die Maske, in der sie eine Seite anlegen. Zeigt diese Maske vierzig Felder ohne Ordnung und ohne Hilfetext, füllt sich die Website binnen eines Monats mit leeren Abschnitten und doppelten Seiten. Wir investieren inzwischen genauso viel Zeit in die Redaktionsmasken wie in die öffentlichen Seiten.
Eine Migration ist gelungen, wenn das Marketing aufhört, uns mit dem Veröffentlichen zu beauftragen.
Vorschau ist nicht optional
Der häufigste Grund, warum ein Headless-Projekt stockt: Niemand kann eine Änderung sehen, bevor sie live ist. Planen Sie die Vorschau von Anfang an ein — sie nachzurüsten kostet mehr, als sie zu bauen.
Modellieren Sie den Inhalt, nicht die Seite
Die stabilsten Migrationen beschrieben, was Dinge *sind* — ein Studiengang, eine Fallstudie, eine Person — statt wo sie im Layout liegen. Diese Modelle haben zwei Relaunches überlebt. Die als „Startseite Block eins" modellierten mussten beim ersten Umbau der Startseite neu gebaut werden.




